Real und Jovic: Klappt das endlich?

Luka Jovic ist zurück bei Real Madrid. Zu diesem Verein wechselte er im Juli 2019, um den Sprung zum Superstar zu schaffen. Stolze 60 Millionen Euro ließen sich die Königlichen die Dienste des Serben kosten. Das Ergebnis ist bekannt: Im ersten Jahr spielte er 22-mal und erzielte zwei Tore. Einen Treffer konnte er auflegen. In der folgenden Saison wurde es noch schlimmer: Nach fünf Spielen ohne Tor zogen beide Seiten die Notbremse. Jovic wurde für die Rückrunde zurück an Eintracht Frankfurt verliehen, wo er durchaus ansprechende Leistungen zeigte. Immerhin vier Tore konnte er erzielen. Nun soll es endlich bei den Königlichen funktionieren – also zumindest eigentlich, vielleicht aber auch nicht. Jovic äußert sich widersprüchlich.

Die Vorbereitung läuft nicht nach Wunsch des Serben

Eine der Hoffnungen, die Real und Jovic für das Gelingen des neuen Anlaufs teilen, ist der Trainerwechsel bei den Königlichen. Statt Zinedine Zidane hat nun Carlo Ancelotti das Sagen. Der Italiener gilt als Experte für schwierige Spieler. Und er bemühte sich in der Vorbereitung auch erkennbar darum, seinem 23-jährigen Angreifer zu helfen. Doch funktionierte dies bisher nicht. Beispielhaft sei die Partie gegen Glasgow Rangers genannt. Jovic stand in der Anfangsformation, spielte schwach, wurde ausgewechselt und Real verlor mit 1:2. Die Medien aus der spanischen Hauptstadt berichten dazu passend, dass die Königlichen den Stürmer gerne wieder abgeben würden.

Bei Jovic klingt dies eigentlich anders. Er wolle, dass „am Ende alles besser wird“, erklärt er und fügt an, dass er nicht zufällig zu Real gekommen sei. Allerdings sagt er auch, dass er sich eine weitere Leihe vorstellen könne. Er würde in seinem Alter aber nur zu einem Verein gehen, der seine Qualitäten schätze und wo er Stammspieler wäre. Diesbezüglich fällt dem geneigten Fan spontan ein Bundesligist ein, der am Main heimisch ist.

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