Kroos meldet sich aus der Quarantäne
Real Madrid ist seit geraumer Zeit in Quarantäne, da es einen Corona-Fall im Basketball-Team des Klubs gab. Insgesamt wird Spanien hart getroffen. Der Fußball ist hierfür ein gutes Beispiel: Beim FC Valencia gehen die Verantwortlichen derzeit von einer infizierten Zahl von 35 Prozent aus. Doch wie lebt es sich eigentlich in der Quarantäne? Toni Kroos, Mittelfeldspieler der Königlichen, hat sich bei „Pro7“ via Live-Stream zu Wort gemeldet. Insgesamt war ihm zum Scherzen zu Mute. Allerdings hatte er auch mahnende Worte für die Zuschauer parat.
Kroos: „Es ist genug Toilettenpapier da“
Kroos scherzte, es sei genug Toilettenpapier vorhanden. Er kümmere sich auch weiterhin um seine Frisur, da er dies ja ohnehin nur für seine Frau mache, so der 30-Jährige. Da er drei Kinder habe, esse er „eigentlich ohnehin jeden Tag Nudeln“, schildert der deutsche Nationalspieler. Dank des Nachwuchses werde es auch nicht langweilig in der Quarantäne. So vertreibe er sich beispielsweise die Zeit damit, mit seinen Kindern FIFA auf der Konsole zu spielen.
Kroos‘ ernste Worte
Ihm und seiner Familie gehe es gut, so Kroos weiter. Keiner habe Symptome. Alle seien okay. Wenn man allerdings „nach links und rechts schaut“, so sei es die Hauptsache, dass die eigene Familie gesund sei. Dies würden viele Menschen gerne sagen können. Um ihn, seine Frau und die Kinder müsse sich keiner sorgen, schildert der Real Madrid-Star. Stattdessen solle man sich lieber um die tatsächlichen Betroffenen kümmern. Diese verdienten die Aufmerksamkeit.
Natürlich wurde er auch danach gefragt, wann es mit Fußball weitergehen könne. Kroos antwortete, dass dieses Thema „ganz hintenansteht“. Vielmehr sei es wichtig, dass die unsichtbaren Gegner besiegt würden. Dem ist nichts hinzuzufügen.